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DisAbility on Stage heisst übersetzt: Behinderung auf der Bühne.
Der Titel ist Englisch.
DisAbility On Stage ist ein Forschungs·Projekt.

Im Forschungs-Projekt wollten 2 Fach·Hochschulen und 2 Universitäten zusammen·arbeiten.
Verschiedene Theatergruppen machen mit.

Die Forschungs·Ergebnisse wollten wir fest·halten.
Wie wollen wir sie fest·halten?
Welche Form ist dafür gut und richtig?
Sind es Videos?
Sind es Texte?
Welche Sprache benutzen wir dafür?
Wie können wir die Inhalte kürzen und zusammen·fassen?

Alle haben zusammen etwas Neues ausprobiert.
Wir hoffen, dass es euch gefällt.

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DisAbility on Stage heisst übersetzt: Behinderung auf der Bühne.
Der Titel ist Englisch.
DisAbility On Stage ist ein Forschungs·Projekt.

Im Forschungs-Projekt wollten 2 Fach·Hochschulen und 2 Universitäten zusammen·arbeiten.
Verschiedene Theater·Gruppen machen mit.

Die Forschungs·Ergebnisse wollten wir fest·halten.
Wie wollen wir sie fest·halten?
Welche Form ist dafür gut und richtig?
Sind es Videos?
Sind es Texte?
Welche Sprache benutzen wir dafür?
Wie können wir die Inhalte kürzen und zusammen·fassen?

Alle haben zusammen etwas Neues ausprobiert.
Wir hoffen, dass es euch gefällt.

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«DisAbility on Stage»:
Eine Einführung

Von Anton Rey

Wir haben beschlossen: Wir wollen ein Forschungs·Projekt machen.
Das Forschungs·Projekt heißt «DisAbility on Stage».
Übersetzt heißt das: Behinderung auf der Bühne.
Es geht um Theater·Schauspielerinnnen und Theater·Schauspieler mit Behinderung.
Und um Tänzer und Tänzerinnen mit Behinderung.
Wir wollten heraus·finden: Wie berichten die Medien über sie?

Medien sind zum Beispiel:

  • Fernsehen
  • Zeitungen
  • Internet
  • Radio
  • Bücher
  • Zeitschriften

Im Forschungs·Projekt wollten 2 Fach·Hochschulen und 2 Universitäten zusammen·arbeiten.

12 Partner aus verschiedenen Ländern machen mit.

Für das Forschungs·Projekt haben wir Geld beantragt.
Aber wir haben eine Absage bekommen.

In der Absage stand:
Das Projekt ist zu groß.
Wir arbeiten mit zu vielen verschiedenen Partnern zusammen.
Und es gibt zu wenig Planung.

Die Geld·Geber waren unsicher.

Sie wussten nicht:
Reichen 3 Jahre Forschungs·Zeit dafür aus?

Und sie wussten nicht:
Kann man mit den Forschungs·Ergebnissen weiter·arbeiten?

Im Jahr 2014 war Inklusion noch kein wichtiges Thema an den Hoch·Schulen.
Es war nicht Teil der Tanz·Ausbildung oder der Theater·Ausbildung.
Es gab noch wenig Forschung zum Thema Inklusion im Tanz oder Inklusion im Theater.
Wir fanden: Unser Forschungs·Projekt ist wichtig.

Wir brauchten Gelder dafür.

Also haben wir etwas verändert.
Wir haben das Forschungs·Projekt in 2 Teile aufgeteilt.
Wir haben die Teile genau beschrieben.
Wir haben beschrieben:
Wie hängt alles zusammen?
Wir haben genau aufgeschrieben:
Was sind unsere Ziele?
Welche Fragen wollen wir beantworten?
Und: Wer hat welche Aufgaben im Forschungs·Projekt?

Danach hat sich der Schweizerische National·Fond das Projekt nochmal angesehen.
Dann haben sie uns das Geld für das Forschungs·Projekt gegeben.
Wir konnten mit der Arbeit anfangen.

Im Herbst 2015 haben wir unser Forschungs·Projekt bei Tagungen vorgestellt.
In den Städten Coventry (England), Berlin und Hamburg.

Und wir haben mit der Forschung angefangen.

DisAbility on Stage ist ein großes Forschungs·Projekt.
Mit großen Zielen.
Es ist etwas Besonderes.
Die Forschungs·Ergebnisse wollten wir fest·halten.

Aber wir mussten noch heraus·finden:
Wie wollen wir sie fest·halten?
Welche Form ist dafür gut und richtig?
Sind es Videos?
Sind es Texte?
Welche Sprache benutzen wir dafür?
Wie können wir die Inhalte kürzen und zusammen·fassen?

Beim Forschen kamen wir schnell zu diesen Fragen:

  • Was sind die Chancen einer Behinderung?
  • Was sind die Grenzen einer Behinderung?
  • Und wer bestimmt das?
  • Was können die Menschen im Forschungs·Projekt besonders gut?
  • Und wie kann man diese Stärken beschreiben?

Es gab Bewerber und Bewerberinnen mit Behinderung an den Universitäten und Fach·Hochschulen.
Sie wollten Tanz studieren.
Oder Theater.
Was das eine Chance für alle?
Welche Vorteile haben die Universitäten und Fach·Hochschulen von Inklusion?

In Heidelberg gibt es Dozenten und Dozentinnen mit Behinderung.

Sie unterrichten dort.
Sie machen ihre Arbeit gut.
Man kann viel von ihnen lernen.

Warum gibt es im Theater noch keine Regisseure und Regisseurinnen mit Behinderung?

Das Theater HORA ist in Zürich.

Dort gibt es eine Ausbildung für Schauspieler und Schauspielerinnen mit Behinderung.
So eine Ausbildung gibt es sonst nirgends in der Schweiz.

Also war klar: Das Theater HORA ist ein guter Partner für das Forschungs·Projekt.

In diesen Texten haben wir unsere Forschungs·Ergebnisse aufgeschrieben.

Danke an den Schweizerischen National·Fonds.
Wir haben Geld für unsere Forschungs·Arbeit bekommen.
Sonst hätten wir die Arbeit nicht machen können.

In unserer Arbeit haben wir etwas heraus·gefunden über Kraft.
Über Energie.
Über Behinderung.
Über Grenzen.
Darüber, wie man Grenzen überwindet.
Wir haben mehr verstanden.
Über Kunst.
Und über unser eigenes Denken.

Inklusion ist eine Aufgabe für uns alle.
Alle Menschen müssen zusammen daran arbeiten.
Viele Ideen zur Inklsuion sind gut.
Zum Beispiel:
Alle Schüler und Schülerinnen gehen in die•selbe Schule.
Schüler und Schülerinnen mit und ohne Behinderung.

Aber oft sagen Menschen:
Das ist eine gute Idee.
Aber es ist nur ein Wunsch.
Das passiert nicht in der Wirklichkeit.
Dann vergessen wir diese Ideen wieder.
Wir arbeiten nicht daran.

Bei unserer Forschungs·Arbeit war das anders.

Wie haben Neues heraus·gefunden zum Thema Inklusion.
Aus diesen Forschungs·Ergebnissen können viele Menschen etwas lernen.
Man kann damit weiter·arbeiten.
Sie stehen jetzt im Lehr·Plan.
Das heißt: Studenten und Studentinnen lernen in ihrer Ausbildung etwas darüber.
Das macht uns stolz und glücklich.

Ein Foto von Anton Rey. Er ist Theater·Professor an der Zürcher Hochschule der Künste.

Anton Rey ist Theater·Professor an der «Züricher Hochschule der Künste». Das ist eine Hoch·Schule in der Schweiz. Er leitet ein Forschungs·Institut. Ein Institut ist eine Abteilung. In der Abteilung arbeiten Forscher und Forscherinnen. Sie wollen etwas heraus·finden. Sie machen Forschung im Theater, Tanz und Film.

Ein Foto von Anton Rey. Er ist Theater·Professor an der Zürcher Hochschule der Künste.

Anton Rey ist Theater·Professor an der «Züricher Hochschule der Künste». Das ist eine Hoch·Schule in der Schweiz. Er leitet ein Forschungs·Institut. Ein Institut ist eine Abteilung. In der Abteilung arbeiten Forscher und Forscherinnen. Sie wollen etwas heraus·finden. Sie machen Forschung im Theater, Tanz und Film.

Weitere Infos

Video-Dokumentations des Abschluss·Symposium am 12./13. April 2019 an der Zürcher Hochschule der Künste

Beim Abschluss·Symposium von DisAbility on Stage haben sich viele Menschen getroffen.
Viele haben bei DisAbiliy on Stage mitgearbeitet.
Viele waren auch Gäste.
Alle haben zusammen über DisAbility on Stage gesprochen.

  • In diesem Video kann man eine wichtige Rede sehen.
    (47:48 min, Englisch, ohne Untertitel)
    Die Rednerin ist Carrie Sandahl.
    Sie spricht in Englisch.
    Die Rede ist in voller Länge zu sehen.
    Es war eine wichtige Rede beim Symposium.
    So eine Rede heisst auch Key·Note.
Wissenschaftliche Texte

Die Menschen, die bei DisAbility on Stage mitgearbeitet haben, haben Texte geschrieben.
Manche davon sind in Magazinen gedruckt worden.
Manche sind in Büchern gedruckt worden.
In diese Texten haben die Menschen geschrieben, was sie herausgefunden haben.

Die Texte sind in Fach·Sprache geschrieben.
Fach·Sprache ist oft nur schwer zu verstehen.

  • Marinucci, Sarah: Freie Republik HORA – Vom «Sprechen über» zum «Sprechen mit» Darstellenden mit geistiger Behinderung.
    Erschienen in: MIMOS, Theaterjahrbuch 2016.
  • Schmidt, Yvonne; Quadri, Demis; Bocchini, Sara; Marinucci, Sarah; Rey, Anton (2018): DisAbility on Stage – Exploring the Physical in Dance and Performer Training.
    Erschienen in Synnyt/Origins: Finnish Studies in Art Education 2018.
    Text lesen –>
  • Schmidt, Yvonne: Disability and Postdramatic Theater: Return of Storytelling.
    Erschienen in: Journal of Literary & Cultural Disability Studies, Vol. 12/2, 203-219, June 2018:
    http://muse.jhu.edu/article/694075 (leider nicht open access – ich bin am abklären mit dem Journal, ob ich das PDF online stellen darf)
  • Schmidt, Yvonne: Towards a new directional turn? Directors with cognitive disabilities, Research in Drama Education.
    Erschienen in: The Journal of Applied Theatre and Performance, 22:3, 446-459, 2017.
    Text lesen
  • Schmidt, Yvonne and Swetz, Mark: International Perspectives on Performance, Disability, and Deafness.
    Erschienen in: Special themed issue of RiDE: the Journal of Applied Theatre & Performance,17.2 (contributing editor: Carrie Sandahl), 301-305, May 2017.
  • Schmidt, Yvonne: Kollaborative Arbeitsweisen im Theater von und mit behinderten Regisseurinnen und Regisseuren.
    Erschienen in: Kultur – Inklusion – Forschung, hrsg. von Juliane Gerland, 2017.
  • Schmidt, Yvonne: Ordnungen des Inszenierens: Theater als Freie Republik.
    Erschienen in: MIMOS, Theaterjahrbuch 2016.
  • Schmidt, Yvonne: Kunst – Nicht-Kunst – Andere Kunst. Verhandlungen des Theaters zwischen professionellem und dilettantischem Dispositiv.
    Erschienen in: Themenforum zus. mit Petra Bolte-Picker, Wolf-Dieter Ernst, Anja Klöck, Nora Niethammer & Meike Wagner.
    In: Milena Cairo, Moritz Hannemann, Ulrike Haß, Judith Schäfer (Hrsg.): “Episteme des Theaters. Aktuelle Kontexte von Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit”, Transcript: Bielefeld 2016.
Medienberichte und Interviews

Manchmal haben Medien über DisAbility on Stage berichtet.
Oder es gab Interviews mit Menschen, die bei DisAbility on Stage mitgearbeitet haben.

Das kann man noch immer nachlesen.
Die Texte sind leider nicht in leichter Sprache.